Über mich
Haymo Empl


Über den Autor
Biographie von Haymo Empl
Die Freude am Schreiben wurde mir «in die Wiege gelegt» – ich hatte eine schreibfreudige Mutter. Als Schüler war ich Bibliothekar in der Schulbibliothek und eifriger Leser der Karl May-Geschichten. Winnetou und Old Shatterhand lassen grüssen!
Als Präsident des Winterthurer Jugendhauses war ich mit den Jugendunruhen der 80er-Jahre konfrontiert. Als Vermittler zwischen den Anliegen rebellischer Jugendlicher und der nicht immer verständnisvollen Öffentlichkeit versuchte ich mit meinem ersten Leserbrief am 17. September 1981 die Wogen zu glätten. Dieses Engagement führte zu einem politischen Amt als Mitglied des Winterthurer Stadtparlaments während 18 Jahren. Gekrönt wurde die politische Arbeit mit dem Ratspräsidium 1998/99.
Als Präsident des Sozialen Seminars stand die Weiterbildung Interessierter an gesellschaftspolitischen Fragen im Fokus. Themen wie «Familien im Spannungsfeld zwischen Ideal und Wirklichkeit», «Umgang mit der Zeit» oder «Keine Angst vor Widerstand» fanden guten Anklang.
In späteren Jahren engagierte ich mich in der Kirchenpflege und in der Kantonalen Synode für die Anliegen der Kirchenmitglieder – im sozialen wie im personalpolitischen Bereich.
Das Leserbriefschreiben blieb die schriftstellerische Konstante der letzten 45 Jahre. Neu dazu kam das Bücherschreiben – erstmals mit der Geschichte der Theresienkirche in Luchsingen (GL). Das 75-Jahr-Jubiläum der Kirche führte zur Anfrage, ob ich eine Festschrift verfassen könnte. Auf 87 Seiten liess sich die Entwicklung der katholischen Kirche im südlichen Glarnerland nachzeichnen. Mein Interesse war geweckt: die Geschichte der Glarner Ökumene, vom konfessionellen Gegeneinander zum friedlichen Miteinander – dies auch der Titel meines zweiten Buches, erschienen 2015.
Der 315. Leserbrief, veröffentlicht am 25. August 2021, führte zum Buch «Die unbequeme Stimme: 40-jähriges Jubiläum eines Leserbriefschreibers». Eine Auswahl dokumentiert das Zeitgeschehen.
Als über 80-Jähriger musste ich mich nach dem Tod meiner Frau Mathilde im Haushalt eines Einfamilienhauses zurechtfinden. Von Kochen hatte ich keine Ahnung – Mathilde war eine begeisterte Köchin. So lernte ich nach ihrem Tod, wie man kocht. Die Koch-Erfahrungen der letzten fünf Jahre sind nachzulesen im 2026 erschienenen Buch «Senior am Herd. Wie ein Witwer das Kochen lieben lernte». Das Kochbuch ist auch ein Geschichtenbuch – spannende Geschichten, spannende Rezepte.
Meilensteine eines engagierten Lebens
1938
Geburt in Sursee (LU)
Haymo Empl kommt in Sursee zur Welt. Seine schreibfreudige Mutter legt ihm die Liebe zur Sprache «in die Wiege».
1967 - 1987 (Berufsleben)
Von Rieter bis zum Berufsinspektor
Haymo Empl leitet die Zeichnerschule Rieter und führt zusammen mit seiner Frau Mathilde nebenberuflich ein Lehrlingsheim und arbeitet schliesslich als Berufsinspektor beim Kanton Zürich.
1984 – 2002
CVP-Stadtparlamentarier
18 Jahre lang sitzt er für die CVP im Stadtparlament von Winterthur – immer bereit, auch gegen den Strom zu schwimmen.
1998/1999 (Präsident des Stadtparlamentes)
Ratspräsidium
Als Krönung seiner politischen Laufbahn übernimmt er das Ratspräsidium des Stadtparlaments Winterthur.
2007 - 2015 (Parallel)
Soziales Seminar & Kirche
Er präsidiert das Soziale Seminar, engagiert sich in der Kirchenpflege und in der Kantonalen Synode – stets begleitet von intensiver Schreibarbeit.
2015
Zweites Buch: Glarner Ökumene
«Gegeneinander – Nebeneinander – Miteinander» erscheint: die Geschichte des konfessionellen Wandels im Glarnerland, von Gegensätzen zur Koexistenz.
2026
«Senior am Herd»
Als Witwer über 80 entdeckt er die Küche für sich – und schreibt darüber. Ein Kochbuch, das gleichzeitig Geschichtenbuch ist.
Schulzeit
Bibliothekar und Leserratte
Als Schüler betreut er die Schulbibliothek und verschlingt die Karl May-Romane. Winnetou und Old Shatterhand lassen grüssen.
1981 - 1985 (Präsident des Trägervereins Jugendhaus Winterthur)
Erster Leserbrief (17. Sept. 1981)
Als Präsident des Winterthurer Jugendhauses schreibt er mitten in den Jugendunruhen seinen ersten Leserbrief – veröffentlicht im «Landboten». Viele weitere sollen folgen.
1988 - 2002
Berufsinspektor des Kantons Zürich
Berufsinspektor des Kantons Zürich
2002 - 2010
Personalverantwortlicher in der Kirchenpflege Winterthur
Personalverantwortlicher in der Kirchenpflege Winterthur
2012
Erstes Buch: Theresienkirche
Das 75-Jahr-Jubiläum der Theresienkirche Luchsingen (GL) führt zu seiner ersten Buchpublikation: 87 Seiten zur Geschichte der Kirche und des südlichen Glarnerlands.
2021
«Die unbequeme Stimme»
Der 315. Leserbrief wird Anlass für ein Buch: 40 Jahre Leserbriefschreiben, dokumentiert als Spiegel des Zeitgeschehens.